Gasdetektor

Sie lesen es gelegentlich in der Zeitung und sind schockiert. In einem Haus oder in einem Betrieb tritt unbemerkt Gas aus. Es kommt zur Explosion, Menschen werden in dem Gebäude verschüttet. Solche Katastrophen entstehen durch heimtückische Gaslecks. Aber sie hätten verhindert werden können. Unsere Gasdetektoren wachen über die Sicherheit von Gasleitungen und schlagen zuverlässig Alarm, wenn Grenzwerte überschritten werden. Wir stellen Gasdetektoren für den internationalen Markt und für unterschiedlichste Einsätze in Industrie, öffentlichen und privaten Gebäuden her. Wir produzieren Sicherheit.

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Gasdetektoren sind unverzichtbare Sicherheitswächter

Gasdetektoren zählen zur notwendigen Sicherheitsausstattung eines jeden Privathauses. Ihre Installation ist (noch) nicht Pflicht, verschafft den Hauseigentümer aber auf jeden Fall einen ruhigeren Schlaf. In vielen betrieblichen und öffentlichen Bereichen ist der Gasdetektor unverzichtbar – so in Krankenhäusern, Flughäfen, Einkaufszentren, Maschinenräumen, Tankstellen. Unsere Gasdetektoren liefern äußerst exakte Messergebnisse für toxische, explosive und brennbare Gase. Sie erfassen auch den Austritt von Kältemitteln und von flüchtigen organischen Verbindungen.

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Gasdetektoren für jeden Anwendungszweck

Die Ansprüche an den Gasdetektor sind je nach Einsatzgebiet sehr unterschiedlich. Wir stellen Ein- und Mehrgasdetektoren her. Die Geräte werden entweder fest installiert oder dienen der mobilen Überwachung. Sie registrieren Abweichungen vom Sollwert der Luft im UEB-, ppb- und ppm-Bereich und setzen sofort einen Alarm ab. Unsere portablen Multigasdetektoren saugen Luft aus einer Entfernung von bis zu 20 Metern an und untersuchen sie auf das Vorhandensein von bis zu fünf Gasen. Lassen Sie sich von unseren Fachleuten beraten. Zusammen finden wir den optimalen Gasdetektor für Ihren Anwendungszweck.

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Die Installationsposition: Voraussetzung für den verlässlichen Betrieb

Jeder Gasdetektor ist nur so gut wie seine Installationsposition. Bringen Sie Ihren Gasdetektor in der Nähe potenzieller Leckagestellen an – zum Beispiel neben Kabelkanälen, Verschraubungen oder Expansionsventilen. Die Installationshöhe des Gasdetektors richtet sich nach der Art der überwachten Gase. Erdgas/Stadtgas und Methan sind leichter als Luft: Also gehört der Detektor möglichst nah an die Decke – allerdings nur bis zu einer Höhe von vier Metern. Butan und Propan sind schwerer als die Luft, sie breiten sich in Bodennähe aus. Der Gasdetektor wird auf etwa eher in Bodennähe montiert.

Seien Sie nett zu Ihrem Servicepersonal: Achten Sie auch auf leichte Zugänglichkeit beim Kalibrieren oder bei der Wartung. Achten Sie darauf, dass der Sensor nicht von vom Boden aufspritzenden Regen getroffen werden kann. In aller Regel soll der Messkopf mit dem Sensor und der Kabelverscharubung nach unten installiert werden.

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Explosionsschutz und Wartung

Verlässlichkeit immer und überall: Das ist Qualitätsvoraussetzung für Gasdetektoren. Unsere Geräte sind garantiert explosionsgeschützt. Entweder schließen wir sie in einer druckfesten Kapselung ein oder wir legen die Elektronik eigensicher aus – das heißt so energiesparend, dass sie nicht warm werden und kein Funke entstehen kann. Ein weiterer Verlässlichkeitsfaktor: Die regelmäßige sachkundige Überprüfung der Gasdetektoren. Einige unserer Modelle führen alle 24 Stunden einen Selbsttest durch. Für den externen Funktionstest mobiler Gasdetektoren bieten wir elektrochemische Gasgeneratoren an.

Wir haben als 1898 gegründetes Unternehmen die technische Entwicklung von Gaswarngeräten von Anfang an begleitet und bringen mit unseren Produkten traditionelle Qualitätsarbeit und High-Tech-Anwendungen zusammen. Unsere Gasdetektoren schaffen verlässlich Sicherheit im öffentlichen, gewerblichen und privaten Raum. Nehmen Sie Kontakt zu unserem Kundenservice auf, wenn Sie Fragen zu Technik und Auswahlkriterien unserer Gasdetektoren haben. Wir wollen, dass Sie sich sicher fühlen.

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Häufig gestellte Fragen zum Gasdetektor:

Wie lange hält ein Gasdetektor?

Gasdetektoren verfügen über verschiedene Sensortechnologien, die eine unterschiedlich lange Lebensdauer aufweisen. Zum Einsatz kommen:

  • katalytische Sensoren (für brennbare Gase) – lange Lebensdauer von etwa fünf Jahren, solange der Katalysator keinen Schaden nimmt
  • elektrochemische Sensoren (für toxische Gase) – relativ kurze Lebensdauer von bis zu zwei Jahren
  • Infrarotsensoren (für brennbare Gase) – relativ lange Lebensdauer
  • Photoionisationssensoren (für flüchtige organische Verbindungen) – relativ kurze Lebensdauer anhängig von der Belastung

Wie findet man den richtigen Gasdetektor?

Die Auswahl des passenden Gaswarngerätes hängt von der Anwendung ab. Es gibt für unterschiedliche Einsatzbereiche stationäre und mobile Gasdetektoren sowie Leck-Detektoren, speziell für die Lecksuche für toxische und brennbare Gase und für Kühlmittel.

Darüber hinaus kommt es darauf an, welche Gase in welchen Konzentrationen gemessen, aber auch welche Arten von Gefahrenstellen vorhanden sind und welche Flächengrößen überwacht werden sollen. Hier gibt es für jeden Zweck spezifische Gasdetektoren.

Wo sollte ein Gasdetektor installiert werden?

Stationäre Gasdetektoren können eine kontinuierliche Kontrolle nur punktweise oder auf einer kleinen Fläche garantieren. Deshalb sollten Sie am besten dort montiert werden, wo am ehesten Lecks auftreten können, also in der Nähe von Ventilen, Verschraubungen oder Rohren.

Ein weiteres Kriterium stellt das spezifische Gewicht des zu messenden Gases dar. Gase wie beispielsweise Butan und Propan sind schwerer als Luft und sinken zu Boden. Detektoren hierfür sind also in Bodennähe anzubringen. Detektoren mit CO-Sensoren sind dagegen so hoch wie möglich zu installieren, am besten unter der Decke oder zumindest deckennah.

Außerdem ist darauf zu achten, dass Gasdetektoren in einem ausreichenden Abstand zu Lüftern montiert werden, die das Gas möglichweise vom Sensor wegblasen könnten.

Kann ein Gasdetektor kalibriert werden?

Gaswarngeräte können nicht nur kalibriert werden, es ist vielmehr Pflicht dies inklusive einer technischen Überprüfung in regelmäßigen Intervallen zu tun, damit ein einwandfreier Betrieb gewährleistet und dokumentiert ist.

Kalibrierung und technische Kontrolle dürfen nur durch speziell geschulte und berechtigte Fachkräfte erfolgen. Die Hersteller von Gasdetektoren liefern in der Regel auch die dafür benötigte Ausrüstung, etwa in Form von Gasadaptern.

Welche Gase kann man mit einem Gasdetektor messen?

Gaswarngeräte gibt es für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche, wo Gase in der Produktion genutzt werden (zum Beispiel in der Lebensmittel-, Pharma- und Chemieindustrie) oder durch äußere Umstände auftreten können (Tankstellen, Flughäfen, Parkhäuser, Kläranlagen etc.).

Sie sind in der Lage, folgende Substanzen zu erkennen:

  • toxische Gase (Kohlenstoffmonoxid (CO), Chlorwasserstoff (HCl), Schwefeldioxid (SO2) und viele andere)
  • brennbare und explosive Gase (Acetylen, Wasserstoff, Propan, Butan, Methan, Propylen u.a.)
  • flüchtige, organische Verbindungen (VOC = Volatile Organic Compounds) wie Kohlenwasserstoffe, Aldehyde und Alkohole
  • Kühlmittel

Wichtig ist, dass die Detektoren präzise genug arbeiten, um sehr genaue Messergebnisse zu erzielen, also im ppm-, ppb- und UEG-Bereich (ppm = parts per million, Teile pro Million; ppb = parts per billion, Teile pro Milliarde; UEG = Untere Explosionsgrenze).

Wie wird ein Gasdetektor gewartet?

Für den Umgang mit toxischen und explosiven Gasen haben die Berufsgenossenschaften Empfehlungen herausgegeben, die auch die Art und Weise sowie die Intervalle von Wartungen an Gasdetektoren festlegen. Die Person, die die Wartung durchführt, nimmt zunächst eine Sichtprüfung, eine Gaseinlassprüfung und Anzeigetests vor. Bei den Sensoren ist zu beachten, dass sie auf Dauer verschleißen können. Sie sind unter anderem auf ihre Reaktionszeiten zu prüfen, zu kalibrieren und zu justieren, damit es nicht zu falschen Messergebnissen kommt. Bei tragbaren Geräten wird zudem noch die Akkukapazität kontrolliert. Alle durchgeführten Arbeiten sind zu dokumentieren. Protokolle und Kalibrierzertifikate müssen aufbewahrt werden.

Wie funktioniert ein Gasdetektor?

Ein Gaswarngerät ermittelt Gaskonzentrationen mit Hilfe unterschiedlicher Sensoren. Die Informationen werden dann in elektrische Signale umgewandelt und per Kabel an die Gaswarnzentrale geschickt. Entscheidend ist dabei die Wahl des passenden Messprinzips, das sich an der Art des zu messenden Gases, den erwartbaren Konzentrationen und sonstigen Umgebungsbedingungen orientiert. Die Messprinzipien sind:

  • katalytisch für brennbare Gase
  • elektrochemisch für toxische Gase
  • Infrarot für brennbare Gase
  • Photoionisation für flüchtige organische Verbindungen

Wie viel kostet ein Gasdetektor?

Die Frage lässt sich pauschal kaum beantworten. Professionelle Gaswarngeräte für die Industrie und andere gewerbliche Zwecke sind hochpräzise Geräte, die auch unter härtesten Bedingungen zuverlässig funktionieren. Deshalb sind sie preislich zum Beispiel nicht mit Gas- oder Rauchmeldern aus dem Baumarkt für den privaten Hausgebrauch zu vergleichen. In der Regel muss man von einem vierstelligen Eurobetrag ausgehen.

Wie wird ein Gasdetektor in Betrieb genommen?

Grundsätzlich darf die Inbetriebnahme von Gaswarngeräten nur durch geschulte und berechtigte Fachleute vorgenommen werden. Nach der Montage ist zunächst zu prüfen, ob die Verkabelung korrekt erfolgt ist. Ansonsten könnte der Detektor beim Einschalten der Versorgungsspannung Schaden nehmen. Falls an das Control Modul noch kein Sensormodul angeschlossen ist, erfolgt nach der Einstellung des korrekten Auswerteprogramms der Anschluss.

Hat der Messkopf den Sensor erkannt, werden verschiedene Parameter wie Betriebs- und Justierdaten geladen. Danach steht die Einlaufphase bzw. das Warm-up des Sensors an. Auf dem Display erscheinen dann abwechselnd verschiedene Menus (Gasart, Messbereich, Datum etc.). Ist die Einlaufphase abgeschlossen, wechselt das Gerät in den Messbetrieb. Damit dieser up to date ist, muss noch die korrekte Einstellung der Echtzeituhr, eine Parametereinstellung für die täglichen Selbsttests sowie eine Konfiguration der genutzten Alarm-Relais erfolgen. Grundsätzlich gilt, dass die Vorgaben der mitgelieferten Bedienungsanleitung einzuhalten sind.