Der Statox 506 nach SIL2 – Detektion toxischer Gase und Sauerstoff

Der neue Statox 506 ist wie sein Vorgänger, der Statox 505, ausgestattet mit intelligenten Sensoren aus eigener Fertigung.

Diese ermöglichen die Detektion von NH3, HCN, Cl2, CO, O2, H2S, O3, NO2, H2, HCl, N2H4, COCl2 und SO2  mit höchster Empfindlichkeit.

Die Signale der Sensoren werden von der neuentwickelten, hochmodernen Elektronik ausgewertet, welche mit Sicherheitsfunktionen wie „Heart – Beat“ Sensorüberwachung, „Smart Sensor“ Technologie sowie solider Hard- und Softwareüberwachung ausgestattet ist.

Sicherheit pur: Der SIL2 Standard

Die Norm DIN EN 61508 macht Betriebssicherheit messbar.
D.h. jeder Sensor, jedes noch so kleine mechanische und elektronische Bauteil, jede Softwareroutine wird auf seine Ausfallwahrscheinlichkeit untersucht.

Daraus ergeben sich Kennzahlen, die die Ausfallwahrscheinlichkeit des Gerätes im Bedarfsfall beschreiben. Diese sind beim Statox 506 so gering, dass Sie deutlich unter den Anforderungen der Norm liegen was ihm ermöglicht die Anforderungen der Produktnorm für Gaswarnanlagen DIN EN 50420 im vollem Umfang zu erfüllen.

Einfache Bedienung: Plug & Play

Der Messkopf selbst ist gasneutral. Alle technischen Parameter sind im F-RAM der Smart-Sensoren gespeichert. Sobald der Sensor eingesteckt wird, sendet er dem Messkopf alle wichtigen messtechnischen Daten (Gasart, Messbereich, Kalibrierdaten, Herstelldatum, Exposition etc.) und ist kurze Zeit später messbereit.
Durch diese neue Sensorgeneration können Sie zudem auch noch abfragen wann eine Kalibrierung oder Prooftest notwendig wird.

Selbst der Sensorwechsel ist ein Kinderspiel: Sensor in die Aufnahme des Messkopfes einrasten – fertig. Auf diese Weise können Sensoren die sich z.B. an schwer zugänglichen Orten befinden, bequem in der Werkstatt kalibriert, und vor Ort einfach und schnell wieder mit dem Messkopf vereint werden.  

Technische Daten Messkopf
Messkopf: Statox 506 Typ 5376
Messprinizp: elektrochemisch
Betriebs – und Lagertemperatur: – 30 °C bis + 60°C
Feuchtebereich: 0 – 99 % relative Feuchte (nicht kondensierend)
Druckbereich: 900 – 1100hPa
Genauigkeit am Justierwert: ± 10 %
Betriebsspannung: 28 VDC (12 – 28 VDC)
Anschlusskabel: 2 oder 3 Draht
Klemmenbereich für Anschlusskabel: 0,25 – 2,5 mm2 (AWG 24 – 12)
Ausgangssignal: 0 – 22 mA, maximale Bürde 545 Ohm
Anzeige: 8 – stellig, 14 Segmente
Abmessungen in mm (HxBxT): 180 x 111 x 81 mm
Masse: ca. 1200g
Gehäusematerial: Aluminium Druckguss, lackiert / Edelstahl
Schutzklasse: IP 66
EMV: EN 50270
Explosionsschutz: Ex ib IIB T4 Gb
Einsatzbereich: II 2G
Baumusterbescheinigung: BVS 18 ATEX 066 X / N1
Betriebsspannung Ui : bis 28 VDC
Versorgungsstrom Ii : bis 93 mA
Leitung Pi : 650 mW
Interne Kapazität Ci : 24 nF
Interne Induktivität Li : vernachlässigbar
Funktionale Sicherheit: SIL 2 fähig nach IEC 61508
Technische Daten Sensoren
Sensoren Messbereich Arbeitstemperatur relative Luftfeuchte Lagertemperatur
Ammoniak NH3 0 – 150 ppm -20 – +50°C 15 – 95% -30 – +60°C
Blausäure HCN 0 – 20 / 100 ppm -20 – +50°C 20 – 95% -30 – +60°C
Chlor Cl2 0 – 1 / 5 / 100 ppm -20 – +50°C 20 – 95% -30 – +60°C
Kohlenmonoxid CO 0 – 300 ppm -20 – +50°C 20 – 90% -30 – +60°C
Sauerstoff O2 0 – 35 % -20 – +50°C 20 – 95% -30 – +60°C
Schwefelwasserstoff H2S 0 – 20 / 100 ppm -20 – +50°C 20 – 95% -30 – +60°C
Ozon O3 0 – 1 ppm -20 – +50°C 20 – 90% -30 – +60°C
Stickstoffdioxid NO2 0 – 5 / 10 ppm -20 – +50°C 20 – 95% -30 – +60°C
Wasserstoff H2 0 – 150 / 1000 ppm -20 – +50°C 20 – 90% -30 – +60°C
Chlorwasserstoff HCl 0 – 50 / 100 ppm -20 – +50°C 20 – 95% -30 – +60°C
Hydrazin N2H4 0 – 1 ppm -20 – +50°C 20 – 95% -30 – +60°C
Phosgen COCl2 0 – 0,5 / 1,0 / 20 / 100 ppm -20 – +50°C 20 – 95% -30 – +60°C
Schwefeldioxid SO2 0 – 5 ppm -20 – +50°C 20 – 95% -30 – +60°C

Das Einstecken des Sensormoduls verwandelt den Messkopf in eine spezifische Gaswarnanlage. Die Edelstahl – Überwurfmutter schützt das Gerät vor Witterungseinflüssen und Schmutz, selbst wenn der Sensor noch nicht eingebaut ist.